Fluoreszierende Magnetpulverprüfgeräte für Halbwellen

Das Fluoreszenz-Magnetpulverprüfsystem (FMPI) für Achswellen ist eine speziell entwickelte Maschine zur zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) zur Erkennung von Oberflächen- und oberflächennahen Defekten wie Rissen, Überlappungen und Einschlüssen in Kfz-Achswellen (Antriebswellen). Dies ist besonders wichtig im Automobil- und Schwerlastfahrzeugbau, wo Rotations- und Ermüdungsbelastungen fehlerfreie Komponenten erfordern.

Was ist eine Halbwelle?

Eine Halbwelle ist eine rotierende Achse, die das Drehmoment vom Differenzial auf die Räder überträgt. Sie ist wiederholten Torsionsbelastungen ausgesetzt und kann daher bei unsachgemäßer Herstellung und Prüfung zu ermüdungsbedingten Oberflächenrissen führen.

FMPI-Ausrüstung für Halbwellen – Übersicht

  Die von diesem Gerät detektierbaren Halbachsen haben einen Wellendurchmesser von ≤ 50–350 mm, eine große Platte von 250–600 mm und eine Länge von ≤ 200–1500 mm. Wir können spezielle Spezifikationen für die Halbachsenerkennungsgeräte anpassen. Die Betriebszeit beträgt mehr als 18 Stunden pro Tag. Druckluftbedarf: Der Druckluftdruck beträgt 0.4–0.8 MPA. Die Stromversorgung des Geräts ist dreiphasig, fünfadrig, 380 V +10 % 50 Hz (anpassbar).

Maschinenzweck:

Zur Erkennung kleiner Oberflächenfehler, die während des Betriebs zu katastrophalen Ausfällen führen können, insbesondere bei:

  • Automobilbau
  • OEM- oder Tier-1/2-Autoteilelieferanten
  • Prüflabore für Fahrzeugantriebsstränge
Fluoreszierende Magnetpulverprüfanlage für Halbwellen
Fluoreszierende Magnetpulverprüfanlage für Halbwellen

Komponenten des Inspektionssystems:

  1. Magnetisierungseinheit
    • Zirkulare Magnetisierung mittels Kopf- und Reitstock (Durchgangsstrom).
    • Längsmagnetisierung über Spulen (für axiale Defekte).
    • Einstellbare Stromregelung für unterschiedliche Schaftgrößen und Materialien.
  2. Fluoreszierendes Magnetpartikelsystem
    • Suspensionsbad aus fluoreszierenden Partikeln in einem Träger auf Öl- oder Wasserbasis.
    • Sprühdüsen oder Tauchbecken für eine gleichmäßige Abdeckung.
    • Zirkulationssystem mit Filtern und Rührwerken, um Partikel in der Schwebe zu halten.
  3. Inspektionsstation
    • Dunkelkammer mit UV-A-Beleuchtung (365 nm) zur kontrastreichen Defektvisualisierung.
    • Bedienerzugang mit abgeschirmten Sichtfenstern oder automatischer Bilderfassung.
    • Drehvorrichtung zur vollständigen Welleninspektion ohne manuelle Neupositionierung.
  4. Systemsteuerung
    • Zeit- und Leistungssteuerung für Magnetisierungsschüsse.
    • Sicherheitsverriegelungen und Prozessüberwachung.
    • Optionale HMI/SPS für Automatisierung und Datenprotokollierung.
  5. Entmagnetisierer (optional, aber empfohlen)
    • Entfernt Restmagnetismus, um Probleme bei der späteren Montage oder Verwendung zu vermeiden.

Maschinen-Eigenschaften:

  • Doppelte Magnetisierungsmodi (longitudinal + zirkular) in einem Zyklus.
  • Automatisierte oder halbautomatisierte Wellenhandhabung.
  • Schnellwechselvorrichtungen für unterschiedliche Schaftlängen/-durchmesser.
  • Überwachung der UV-Lichtintensität zur Einhaltung nationaler Sicherheitsstandards.
  • Optionales robotergestütztes Be-/Entladen für Linien mit hohem Durchsatz.

Anwendungen:

  • Hersteller von Achsen/Wellen für Kraftfahrzeuge.
  • Prüfstationen in Antriebsstrang-Montagewerken.
  • NDT-Dienste von Drittanbietern für Automobilkomponenten.
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